Heute war es nach einem schönen Sonnenaufgang über der Kaserne
den Rest des Tages nur noch regnerisch. Um 8 waren wir drei wieder frühstücken, kurz nach 9 hab ich mich dann auf den Weg in die Stadt gemacht: im regen bis zur ubahn gelaufen und mit der U2 bis zum theresienplatz gefahren. Dort wieder im Regen vorbei an der TU bis zu den Pinakotheken (das sind die Münchener Kunstmuseen). Ziemlich genau um 10 war ich da. Zuerst in die alte Pinakothek. Dort war es gar nicht voll, aber viele der anderen touris waren Russen! Um möglich herum hörte ich nur russisch! Weil heute Sonntag war kostete der Eintritt erfreulicherweise nur 1 Euro! Ich hab mir also dort bis halb zwölf die alten Maler angeguckt (italienisch, deutsch, niederländisch, spanisch), u.a. Jan Breughel und Lucas Cranach, viele religiöse und königliche Bilder. Dann wieder durch den Regen rüber in die Pinakothek der Moderne. Dort gab es einige sehr moderne Ausstellungsstücke, fast zu modern für meinen Geschmack! Aber auch einige schöne Stücke waren dabei, u.a. ein paar Andy Warhols :-) Leider war die Design-Ausstellung im Untergeschoss, auf die ich mich am meisten gefreut hatte, heute geschlossen :-( naja, halb zwei bin ich dann noch zur letzten Station, zur Neuen Pinakothek gegangen. Dort hingen zu Beginn nur so kitschige italienische, deutsche und französische Gemälde, Landschaften und Frauen... aber später kamen dann noch ein paar Monets, Manets, van Goghs und Klimts :-) dann war es um 3, ich hatte genug gesehen und hab mich auf den Heimweg gemacht (mit einem Umweg über den Hauptbahnhof, weil nur noch dort die Läden geöffnet hatten und ich noch eine Flasche Wasser brauchte) und dann mit bahn und bus zurück zur Kaserne. Auf dieser Fahrt und auch danach in meinem Zimmer hatte ich endlich mal wieder die Gelegenheit ein bisschen länger mit Chuck zu sprechen, bis dann sein HandyAkku leer war. Leider hat er sein Ladekabel verlegt. :( danach hab ich noch ein bisschen im Internet gesurft, weiter gelesen und dann um 20 Uhr beschlossen mich einfach schon schlafen zu legen. Kaum war ich eingedöst, trudelte ein Großteil meiner Mannschaft auf dem Flur ein und dann klopfte auch schon Annamaria an meiner Tür. Ich also wieder in meine Klamotten gehüpft und an der Tür gab es dann ein großes und herzliches hallo. Es war schon schön die anderen wieder zu sehen! Endlich wieder ein bisschen leben hier in dem Irrenhaus. Halb neun haben wir uns getroffen und unsere gurt-konstruktion, die zum morgigen Outfit gehört, zusammen gebastelt. Als das erledigt war, wollten wir zum kasernen-nächsten Biergarten gehen. Leider gab es dort eine geschlossene Gesellschaft, also zogen wir im aufkommenden Regen weiter Richtung UBahn, dorthin wo mehr los ist. Unterwegs merkte die Hälfte unserer Gruppe, wie weit das ja noch ist und halbkollektiv wurde beschlossen, umzukehren. Etwa auf Höhe der Kaserne fiel die Idee, noch zur Tankstelle zu laufen und uns dort ein Bier zu kaufen. Gesagt getan. Im Regen war der Weg etwa doppelt so weit, aber wir kamen an und sie hatte sogar noch geöffnet. Mit Bier und Keksen bewaffnet traten wir den Rückweg an, saßen dann noch einen Weile im Flur und als das zu laut wurde, mussten wir in ein Zimmer umziehen. Nun ist es wieder halb zwölf, aus meinen schönen früh-schlafen-Plänen wurde nichts und morgen beginnt die zweite Woche gleich mit Aushändigung der Waffen. Zum brechen!! Ich bin hier um Arzt zu sein und nun muss ich erstmal schießen lernen. :-(
PS. Die Bilder von heute muss ich in einem separaten blogeintrag hochladen, das mach ich dann aber erst morgen.
Ich habe mich ja ehrlich gesagt auch schon gefragt, wie sich Bundeswehr und Schiessuebungen mit dem hippokratischen Eid vertragen.
AntwortenLöschenLG die Sportfesthasserin